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Der Solardeckel ist abgeschafft!

Im Juni 2020 hat der Bundestag den bis dato in Deutschland geltenden Solardeckel aufgehoben. Mit seiner Abschaffung profitieren Photovoltaik-Anlagen bis 750 Kilowatt-Peak nun weiterhin von der Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz.

 

Was ist der Solardeckel? 

 

Der Solardeckel, auch PV-Deckel oder Förder-Deckel genannt, beschreibt folgendes: Im 2012 aufgesetzten Erneuerbare-Energien-Gesetz ((EEG) wurde festgelegt, dass die Förderung neuer PV-Anlagen endet, sobald die Summe der nach §19 EEG installierten und geförderten PV-Anlagen in Deutschland eine gemeinsame Leistung von 52 Gigawatt überschreitet. Laut aktueller Prognosen wäre dieser Grenzwert im Herbst 2020 erreicht worden.

 

Was wäre ohne die Aufhebung des Solardeckels geschehen?

 

Photovoltaik-Anlagen, die nach dem Erreichen der Grenze in Betrieb gehen, hätten keine garantierte Einspeisevergütung für den Solarstrom erhalten, der in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird.

Mit der Abschaffung des Solardeckels hat die Bundesregierung dieses Szenario verhindert. Aktuelle Zahlen über die gegenwärtige Anzahl an Photovoltaik-Anlagen und die erreichte Leistung liefert die Bundesnetzagentur.

 

Sind PV-Anlagen auch ohne EEG-Förderung rentabel?

 

Auch ohne EEG-Förderung sind Photovoltaik-Anlagen selbstverständlich für Betriebe attraktiv. Solaranlagen-Betreiber, die den eigenerzeugten Strom selbst verbrauchen und den überschüssigen Strom direkt vermarkten, können mit Renditen im zweistelligen Bereich rechnen. 

 

Betriebe, die Ihre eigene Solarenergie verbrauchen, müssen diese Energie nicht aus dem teuren Netz beziehen (siehe Strompreis-Entwicklung) und sparen damit derzeit im Schnitt rund 11 Cent pro Kilowattstunde. 

 

Je höher der Eigenverbrauch, desto höher sind Kostenersparnis und Rendite, die man mit einer Photovoltaik-Anlage erzielt.

 

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